Das Leben ist schrecklich schön.

Lieber Brieffreund, liebe Brieffreundin,

was soll ich sagen — das Leben ist schön. Für manche von uns jedenfalls. Die Welt dreht sich weiter, ganz gleich, wieviel Pflanzenvernichtungsmittel israelische Flugzeuge über Gaza und dem Libanon versprühen, ob die Bombardements in Gaza und die Vertreibungen in der Westbank weitergehen und ob Deutschland sich mit Geld und Waffen an alledem beteiligt. Hier auf einer einsamen thailändischen Insel ist es paradiesisch, das teile ich gerne mit Dir:

Aber man nimmt sich und die eigenen Gedanken ja sowieso immer mit, egal, wie weit man verreist. Das kennst Du sicher. Also, was soll ich sagen: Es geht mir persönlich sehr gut, ich erhole mich von zwei anstrengenden Jahren als (vorwiegend) Gastronomin und nehme die Dinge, wie sie sind:

Das israelische Magazin +972 räumt mal wieder mit der Mär vom „Waffenstillstand“ auf und erklärt, warum es so wenige unabhängige Quellen gibt, die aus Gaza berichten: weil möglichst viele Journalisten dort getötet werden, nach wie vor. Dass die geschätzte Zahl von 72.000 getöteten Palätinensern in Gaza ziemlich sicher weit unterschätzt ist, darauf deutet unter vielen anderen auch dieser Bericht hin, demzufolge Israel Waffen einsetzte, die durch Temperaturen von über 3.000 Grad Celsius zur Verdampfung von allem führten, auch von Menschen. Spurensuche zwecklos, Begräbnis überflüssig.

Da man gar nicht genug über all dies sprechen kann — ich meine wirklich alles, das Schöne und das Unerträgliche — gibt es heute jede Menge Termine, ganz meinem Leitspruch gemäß:

Manchmal sprachlos, niemals mundtot!

Bereits morgen geht es los mit der Internationalen Münchner Friedenskonferenz, die vom 13.-15. Februar unter dem Motto steht „Gegen den Strom der Gewalt“. Das Programm ist hochkarätig besetzt, u.a. mit Deborah Feldman und Shir Hever, die demnächst auch bei mir in Chemntz sein werden (dazu mehr weiter unten) sowie mit Fabian Scheidler. Anmeldung ist noch möglich unter www.friedenskonferenz.info.

Am Sonntag, den 22. Februar um 19 Uhr trete ich zusammen mit dem ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH Trio mit der musikalischen Erzählung Daheim entfremdet im FranzK in Reutlingen auf. Die Veranstaltung findet anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“ statt, der u.a. die beeindruckende Nakba-Ausstellung ins Leben gerufen und damit einen großen Beitrag zum Verständnis des „Nahost-Konflikts“ aus palästinensischer Perspektive beigetragen hat.

Am Montag, den 23. Februar um 19 Uhr werde ich aus meinem Roman BEDUINENMILCH in Tübingen im „Lamm am Markt“ lesen. Infos und Karten gibt es über den Veranstalter Flüchtlingskinder im Libanon e.V.

Und hier schon mal eine Vorschau auf die große Gesprächsreihe bei uns im Café Julius in Chemnitz, bei der wir gemäß dem Titel „Tacheles“, das der Freistaat Sachsen dem „Jahr der jüdischen Kultur 2026“ verliehen hat, offen über spannene jüdische Themen sprechen werden.

Unsere Reihe heißt Tacheles-Gespräche auf dem Goldenen Sofa. An neun Donnerstag-Abenden werde ich jeweils um 19 Uhr mit neun jüdischen Persönlichkeiten im Café Julius in Chemnitz zu brennenden jüdischen Themen unserer Zeit sprechen. Am 26. März geht es los mit Eva Menasse, im April weiter mit Prof. em. Dr. Fanny-Michaela Reisin und Deborah Feldmann, dann besucht mich Dr. Shir Hever und Emily Dische-Becker im Juni und Prof. Dr. Susan Neiman im Mai. Nach einer Sommerpause geht es im September weiter mit Yona-Dvir Shalem und im November kommen schließlich Dr. Herbert Lappe und Candice Breitz aufs Goldene Sofa nach Chemnitz. Erste Infos dazu gibt es HIER und bald in einem meiner nächsten Briefe.

Was soll ich also sagen: Wir bleiben zuversichtlich und hören nicht auf zu reden, was?! Gerade weil das Leben so schrecklich und so schön ist.

Herzlichst,

Hier ein paar Links:

Aljazeera: Wie bewaffnete Gaza-Gangs Israel unterstützen (online oder Instagram)
Lemkin Institute zur Verhinderung von Genozid: Die Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Aufrechterhaltung der deutschen Leugnung des Völkermords (Englisch oder Deutsch)
Hanno Hauenstein in der FR: Wie Weinanbau Unrecht zementiert

Stoppt die Zerstörung des Fußballplatzes!

Das Aida-Flüchtlingscamp bei unserem Besuch im Mai 2019; links im Hintergrund die Trennmauer; weiter links (nicht im Bild) der Fußballplatz

Dringend: ein Aufruf der Kinder des Aida-Lagers bei Bethlehem zusammen mit dem Aida-Jugendzentrum und Avaaz:

Wir schreiben aus dem Flüchtlingslager Aida in der Nähe von Bethlehem.

Unser Fußballplatz bedeutet uns alles. Hier trainieren wir, lachen und fühlen uns wie Kinder.

Auf diesem Platz können wir für einen Moment die Trennmauer, die Wachtürme, die Militärbasis und die Kontrollpunkte vergessen. Hunderte von Kindern und Jugendlichen kommen hierher, um mit der Aida Football Academy des Aida Youth Center zu trainieren. Es ist ein seltener Ort der Sicherheit inmitten wöchentlicher israelischer Militäreinsätze, bei denen oft Tränengas, Gummigeschosse und scharfe Munition zum Einsatz kommen.

Aber jetzt wollen uns die israelischen Behörden diesen Ort wegnehmen, und jeden Moment könnten Bulldozer kommen, um ihn zu zerstören.

Wir haben weniger als eine Woche Zeit – und Sie können helfen: Wenn Millionen von Menschen auf der ganzen Welt ihre Stimme erheben, werden Fußballfans, Spieler und Sportler folgen. Menschen wie Infantino (FIFA) und Čeferin (UEFA) werden dann nicht mehr wegsehen können. Wenn die Fußballwelt aufmerksam wird, hören die FIFA, die UEFA und die Regierungen zu.

Unterschreiben Sie jetzt und teilen Sie unseren Aufruf an Gianni Infantino und Aleksander Čeferin. Danke!


Dr. Abusrour, Leiter des Jugend- und Kulturzentrums im Aida-Flüchtlingslager, hält im Mai 2019 einen Vortrag für unsere Gruppe über die Entwicklung der Besatzung.

Hier habe ich palästinensische Jugendliche im März 2022 beim Fußballspielen in Ostjerusalem gefilmt…

PETITION UNTERSCHREIBEN

Danke herzlichst,

Willkommen im Neuen Jahr 2026!

Liebe Brieffreundin, lieber Brieffreund!

Lass uns dieses Jahr mit Hoffnung, Zuversicht und Liebe beginnen (auch mit Satire, aber die kommt später). Dazu empfehle ich, ganz unbedingt und sofort diesen Film anzusehen:

Der Film erzählt über Maggie Doyne: Eine junge Frau, die nach ihrer Abiturreise durch Nepal entscheidet, dort zu bleiben und mit verwaisten Kindern eine Familie zu gründen. Auf dem Höhepunkt dieses gelungenen Abenteuers zerstört ein unvorstellbarer Verlust alles. Der Filmemacher vertieft an dieser Stelle die Geschichte zu einer Reflektion, einer Meditation über Trauer, Widerstandsfähigkeit und die Kraft der Liebe, die heilen kann.

Klingt kitschig? Mag sein. Aber es ist die wahre Geschichte dieser Frau, die mit mehr als 50 Waisenkindern eine Familie geschaffen hat, die ihresgleichen sucht. Mich hat der Film auch deswegen so angefasst, weil ich selbst als junges Mädchen gerne eine große Familie mit vielen Kindern aus aller Welt gegründet hätte. Mir schwebte ganz konkret eine Farm in Australien vor, wo ich mit einer bunten Schar verwaister Kinder ein glückliches Landleben führen wollte. Diesen Traum habe ich mir nie erfüllt; das hebe ich mir nun für ein späteres Leben auf.

Aber zurück zu Maggie Doyne. Die Auswirkungen, die das Handeln einer einzelnen Person haben kann — natürlich zusammen mit vielen Unterstützern und Partnern — hat mich tief beeindruckt. Dieses unmittelbare, scheinbar unpolitische, zutiefst menschliche Handeln berührt etwas in mir, als sähe ich einen Stein, der ins Wasser fällt und kleine Wellen in Bewegung bringt, die sich nach allen Seiten ausbreiten. Was werden diese fünfzig Kinder in die Welt tragen, wenn jedes von ihnen eine Welle an Liebe und Geborgenheit reitet? Wird es einen Sturm der allgemeinen Liebe und Zuversicht geben? Einen Tsunami des Wohlwollens, des Glücks und der liebenden Herzen? Ich wünsche es mir und uns allen so sehr. Schaut Euch den Film an! Man kann ihn die nächsten Tage zu einem selbsgewählten Preis, also auch kostenlos, streamen: https://www.betweenthemountainandthesky.com/watch


In Wirklichkeit ist das Handeln dieser Frau natürlich hoch politisch — ihr Glück ist es, dass sie die unmittelbare Wirkung ihres Handelns, die Transformation von Leid zu Freude, von Unglück zu Hoffnung immer wieder bei sich und bei jedem ihrer Kinder sehen kann. Darum beneide ich sie ein wenig. Mein Glück ist, dass ich die Kunst in ihren mannigfaltigen Facetten als Begleiterin habe.

Wie sonst könnte ich aushalten, dass Trump von seinem Kumpel Netanjahu — mittlerweile treten die beiden schon im Partnerlook auf — 

als Friedensfürst gefeiert wird und den Israel-Preis erhält— die höchste Auszeichnung Israels für Israelis. Ähm… hä?! Ist Trump jetzt Israeli?? Währenddessen fallen in Gaza weiter Bomben, Kinder erfrieren und verhungern. Im besetzten Westjordanland morden und brandschatzen Siedler, unterstützt vom israelischen Militär, und machen nicht einmal Halt vor wehrlosen „palästinensischen“ Tieren, sondern prügeln sie mit grenzenlosem Hass zu Tode. Und Tausende Palästinenser, darunter Frauen und Kinder, werden ohne Anklage in israelischen Gefängnissen als Geiseln gehalten, gefoltert und kollektiv bestraft. Und dann der Israel-Preis… hmmm… vielleicht hat Trump den deswegen verdient, weil er — laut Haaretz — „von allen Menschen in Israel und vom ganzen jüdischen Volk geliebt wird“, wie der israelische Erziehungsminister Yoav Kisch dem Heilsbringer in einem ausgelassenen Telefonat mitteilte. Trump, der zuerst nur leicht irritiert auf die Nachricht der Preisverleihung reagierte (vermutlich hatte er noch nie etwas gehört vom Israel-Preis) fachsimpelte mit Kisch zunächst über die Vorzüge des F-16-Fighters, bevor er von sich gab, er sei „so thrilled“ („so begeistert“) gewesen, als seine Tochter Ivanka ihm mitgeteilt habe, sie wolle zum Judentum konvertieren, um Kushner zu heiraten. „Stimmt’s, Jared?“ fragte er seinen allgegenwärtigen Schwiegersohn.
„Du warst sehr unterstützend“, antwortete der Kronprinz dem König.
Und da sie nicht gestorben sind, treiben sie ihr Unwesen weiter. Ende.


Am Anfang dieses Briefes hatte ich Satire versprochen, aber ich merke, ich kann das nicht so gut. Ich will mich bemühen, nicht zynisch zu werden, denn schließlich will auch ich Hoffnung und Zuversicht verbreiten. Meine Mittel sind beschränkt, mein Einfluss gering, meine Wirkung marginal. Und doch glaube ich daran, dass jede und jeder Einzelne von uns eine Veränderung zum Guten bewirken kann, getreu dem Motto von Mahatma Ghandi:

Du und ich, wir können einen Beitrag leisten, um die Welt gerechter zu machen: indem wir Briefe schreiben, protestieren, unsere Stimme erheben, freundlich sind! Lieder singen, tanzen, miteinander ins Gespräch kommen, mit Andersdenkenden diskutieren — und dabei freundlich bleiben! — in jeder Lebenssituation Respekt zeigen, zu unseren Werten stehen, unsere Überzeugungen leben und auch immer wieder hinterfragen — und freundlich sind. Indem wir eigene Projekte starten oder auch Geld spenden. In den letzten Tagen gab es zahllose Spendenaufrufe. Das Kinderprojekt von Maggie Doyle in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt, kann man ebenso unterstützen wie

z.B. medico international oder eine der anderen 37 deutschen oder internationalen Hilfsorganisationen, denen Israel am 30.12.25 den Einatz in Gaza mit sofortiger Wirkung unterbunden hat (Link hier links).

Das ist leider keine Satire, sondern bitterer Ernst. Es ist vorsätzliche unterlassene Hilfeleistung — nach internationalem Recht ein Kriegsverbrechen.

Dies ist nur eine von vielen völkerrechtswidrigen Schachzügen, die sich die Netanjahu-Regierung mit ihren faschistischen Ministern einfallen lässt, um das Leid der Palästinenser zu mehren — in der Hoffnung, sie ließen sich dadurch leichter „freiwillig“ vertreiben. Das klingt zu radikal? Ist aber O-Ton in israelischen Medien. Darüber müssen wir sprechen, auch und gerade in Deutschland. Denn Deutschland ist der wichtigste Unterstützer der israelischen Regierung, teils wider besseren Wissens. In Deutschland erträgt man es aber nicht, „schlecht“ über Israel zu sprechen, wegen der „Last der Solidarität“. Wer das verstehen will, höre sich die viereinhalb Minuten hier an:

Im politischen Feuilleton des Deutschlandfunk-Podcasts vom 30. Dezember 25 bringt der deutsch-israelische Politologe David Ranan das deutsche Dilemma auf den Punkt: Die Last der Solidarität.

Gerne würde ich noch viel mehr Hintergrundinformationen zu Israel und Palästina mit Dir teilen. Doch leider bin ich nicht in der Lage, in meinen Briefen zeitnah auf all die Themen einzugehen, die aktuell sind und Verbreitung verdienen. Aber auf Instagram bin ich fast täglich aktiv, teile und poste Informationen und kann dort viel schneller reagieren. Ich weiß, dass viele meiner Leserinnen und Leser nicht gerade Social-Media-affin sind, und auch ich musste da so manche Hürde überwinden. Aber mit Instagram komme ich mittlerweile gut klar, und die Aktualität und Geschwindigkeit, mit der dort Austausch und Vernetzung stattfinden kann, lässt mich die vielen „Abers“ verknusen. Kurz: Ich freue mich, wenn Du mir auf Instagram folgst! Du findest mich dort unter nirit_sommerfeld (oder: https://www.instagram.com/nirit_sommerfeld)


An dieser Stelle möchte ich mich bei Dir bedanken: für Dein Interesse an meiner Arbeit; für Deine Geduld, wenn ich lange nichts von mir hören lasse; für Dein freundliches und kritisches Feedback. Und wenn Du ein Steady-Mitglied bist: Herzlichen Dank für Deine finanzielle Unterstützung meiner Briefe! Sie bedeutet mir viel. Für Dich habe ich heute noch ein kleines Extra.

Du kennst noch nicht Steady? Hier auf Briefe-von-Nirit kannst Du mehr darüber erfahren, meine Arbeit unterstützen und Steady-Mitglied werden!

Mit herzlichen Grüßen und friedvollen Wünschen für das Neue Jahr,

Freud und Leid

Liebe Brieffreundin, lieber Brieffreund!

Lange habe ich gezögert, Dir zu schreiben, denn ich bin hin- und hergerissen zwischen wunderbaren guten Neuigkeiten (sie betreffen mich persönlich) und weniger erfreulichen Nachrichten (die nicht wirkich neu sind in der politischen Welt, in der ich mich bewege, sondern eher eine Fortsetzung von Altbekanntem in neuem Gewand); beides will ich gleichermaßen mit Dir teilen. Da Du Dich gerne mit mir freust, wie ich schon häufig erfahren durfte, und wir uns vielleicht sogar demnächst persönlich begegnen, will ich mal mit dem Erfreulichen beginnen. Hier kommen also erst mal Tipps und Termine und anschließend Lesenswertes zu Israel-Palästina.


Letzten Samstag war ich zu Gast in einer der letzten Live-Radio-Gesprächs-Sendungen, die es im Öffentlich-Rechtlichen noch gibt, „MDR Kultur trifft…“, die Du hier (oder durch Klick aufs Bild) nachhören kannst.

Ich hatte dabei das Glück, das Gespräch mit der tollen Moderatorin Karoline Knappe zu führen, die im September bereits diesen 7-minütigen Beitrag mit mir zu meinem Buch Beduinenmilch für swr2 gemacht hat:

Mein Roman Beduinenmilch ist — nachdem die erste Auflage schnell vergriffen war — nun in zweiter Auflage erschienen und wieder in allen Buchhandlungen erhältlich. Hier die Termine meiner nächsten Lesungen:

Freitag, 14. November, 19.30 Uhr: Würzburg
Buchladen Neuer Weg, Sanderstr. 23/25
VVK & Abendkasse: buchladen@neuer-weg.com | 0931 355 910

Samstag, 15. November, 19.30 Uhr: Goldbach bei Aschaffenburg
PFARRHEIM Am Hilpernstein
Eintritt frei — Hutkasse

Donnerstag, 27. November, 19 Uhr: Esslingen
Gewerkschaftshaus, Julius-Motteler-Str. 12

…und am letzten Tag im November ein Highlight:
Das Café Julius zu Gast im Meta-Theater Moosach
mit literarischen, musikalischen und kulinarischen Köstlichkeiten — ein sächsisch-bayerisch-levantinisches Multi-Kulti-Ereignis mit dem ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH, Beduinenmilch und Baklava
Sonntag, 30. November, 18 Uhr: Moosach bei Grafing
Meta-Theater, Osteranger 8
Karten an der Abendkasse: 18,00 € / erm. 15,00 € | info@meta-theater.com

Für alle Freundinnen und Freunde aus Chemnitz: Am Donnerstag, den 13. Oktober, 18.15 Uhr, findet wieder eine spannende Lesung im Café Julius statt: Ruben Schenzle erzählt über Zusammenhänge von Shoa, Nakba und Holocaust aus seinem Buch Fiktive Grenzverletzungen


Einen besseren Übergang zum nächsten Thema hätte ich nicht erfinden können: Ausgerechnet am 9. November, dem Gedenktag an die sogenannte „Reichskristallnacht“ — ich finde diese Bezeichnung für den Horror dieses Ereignisses nach wie vor stärker, weil emotionaler als das mittlerweile etablierte, sachliche „Reichspogromnacht“ — am letzten Sonntag jedenfalls wurde der US-amerikanische jüdische Faschismus-Experte Jason Stanley aus der Frankfurter Synagoge hinausgeworfen, nachdem man ihn zuvor eingeladen hatte, weil er „mit großer Klarheit für Demokratie, Verantwortung und Menschlichkeit“ einstehe, wie der Gemeindevorsitzende betonte. Hier ein hervorragender Artikel dazu in der Frankfurter Rundschau. Er beleuchtet und erklärt das Prinzip hinter all diesen Ausladungen und zeigt, warum gerade das Antisemitismus befördert.

Zum „Frieden“ in Gaza / Palästina /Israel …….  — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —— — — — — — — — — — — — — —— — — — — — — — — — — — — —
fehlen mir die Worte. In Gaza kommen manche wieder zum Atmen, obwohl die Waffenruhe ständig durch Israel gebrochen wird und seither weit über 100 Menschen getötet wurden. Hunger, Mangel an allem und vor allem totale Verwüstung bestimmen immer noch das Leben in Gaza, während Netanjahu, Trump samt Schwiegersohn Kushner und Konsorten sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und zynisch über die Köpfe von über 2 Millionen Gazanern hinweg eine „Riviera“ planen, als gäb’s kein gestern. Heil Kapitalismus! Heil Kolonialismus! Heil den Reichen, Mächtigen und Korrupten! Haaretz berichtet, dass Schutt und Müll aus Israel, der nahe der Grenze zu Gaza durch z.B. mobile Militärbasen liegengeblieben ist, durch eine private Entsorgungsfirma mit Lastwagen ein paar Hundert Meter über die Grenze nach Gaza gebracht worden und dort zu riesigen Haufen abgeladen worden sei — angeblich auf Geheiß der Regierung. Geht’s noch zynischer?!
Ich frage mich, wann die breite Masse Mensch aufhört, diesen offensichtlichen Verbrechern zu huldigen und sich gegen dieses Unrecht erhebt.

Auch im besetzten Westjordanland sehe ich tagtäglich die grausamsten Bilder von Gewalt, meist brutale, gnadenlose Schlägertrupps junger israelischer Siedler, die auf unbewaffnete palästinensische Bauern, Frauen, Alte, Kinder eindreschen. Manchmal erwischt es auch israelische oder internationale Unterstützer, die vor Ort sind, um die Palästinenser bei der Ernte zu schützen. Diese Siedlerterroristen schrecken vor nichts zurück: Sie zünden Häuser und Autos an, in denen Palästinenser sitzen, legen Feuer in Ställen, in denen Schafe und Ziegen elendiglich verenden, zerstören Olivenbäume, stehlen Vieh und anderes Eigentum, wenn sie es nicht zerstören. Dabei werden sie von israelischen Soldaten bewacht! Die stehen daneben, tun nichts, lachen.

Von den vielen Berichten, Videos und Kommentaren zur Situation der Palästinenser, die ich täglich sammle, finden sich viele in der soeben erschienenen Sonder-Publikation Gaza November 2025 des Newsletters „Sand im Getriebe“ von Attac. Dort gibt es Links zu Dutzenden Quellen, zu Videos, sowie Texte von Michael Lüders, Interviews mit Mustafa Barghouti, Francesca Albanese und Amira Hass und Artikel von vielen anderen Experten wie BIP und Betroffenen.


Trotzdem oder gerade drum: Alles Gute! Kopf hoch! Es gibt Wunder.

Herzlichst,

PS: Wenn Du kein Social-Media-Verweigerer bist, dann folge mir doch auf Instagram: https://www.instagram.com/nirit_sommerfeld/

Hier teile ich fast täglich aktuelle Informationen.

Das Julius wird 1!

Das Café Julius wurde am 3. Oktober 2024 eröffnet — mit zahlreichen Helferinnen und Helfern aus nah und fern, nach einer unglaublich kurzen Vorbereitungszeit (ganz genau 23 Stunden hatten wir in der Küche Zeit nach der Installation aller Geräte), mit einer Kaffeemaschine, die nach zwei Stunden ihren Geist aufgab, mit Snacks und Gebäck, das wir in wenigen Stunden mit einem tollen, motiviertem Team zauberten — und vor allem mit einem großen Ansturm interessierter, wohlwollender Gäste, die geduldig teils über eine dreiviertel Stunde an der Theke Schlange standen, um mit uns Einstand zu feiern.
Hier ein paar Eindrücke von der Eröffnung des Café Julius am 3. Oktober 2024:

Am morgigen Donnerstag, den 2. Oktober, wollen wir den 1. Geburtstag des Café Julius mit Euch feiern. Wir schließen ausnahmsweise erst um 21.30 Uhr, es gibt Snacks und Drinks, Chris legt Musik auf… und Du bist herzlich eingeladen, mit uns zu feiern! An allen weiteren Donnerstagen ist auch immer was los im Julius: Konzerte, Lesungen, Vorträge… ein Blick auf unsere Wesite lohnt immer!

www.julius-im-schocken.de


Im SWR-Literatur-Magazin lesenswert wird meinem Roman BEDUINENMILCH ein 7-minütiger Hörfunk-Beitrag gewidmet.
Und hier gibt es eine aktuelle Rezension zu BEDUINENMILCH von Buch-Haltung.com.

Kommende Woche darf ich am 6. Oktober, 19.30 h, BEDUINENMILCH beim Sukkot-Festival, einem großen Laubhüttenfest-Event in Mittweida, zusammen mit Alena Jabarin und ihrem Buch „Der letzte Himmel“ präsentieren. Am 7. Oktober, 17.30 h, sitzen wir beide zusammen mit Dr. Andreas Brämer auf dem Podium und diskutieren, moderiert von Prof. Christoph Meyer von der IKKS Hochschule Mittweida, über Wege aus der Gewalt. Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.

Am 9. Oktober koche ich in einem Kochworkshop zusammen mit einigen Interessierten im Rahmen des Chemnitzer Sukkot-Festivals für rund 100 Besucherinnen und Besucher der Sukka ein paar levantinische Speisen.

Möge Sukkot, das Laubhüttenfest, das Fest der Freude und des Erntedanks, auch jenen Freude bringen, die unterdrückt und verfolgt werden; möge es jenen die Augen öffnen, die immer noch Israels Genozid an den Palästinensern als Selbstverteidigung rechtfertigen; möge die Mehrheit der Menschen, die in Frieden und Gerechtigkeit leben wollen, aufstehen und sich den vielen, vielen Menschen anschließen, die weltweit und letztes Wochenende auch in Berlin (100.000!) auf die Straße gegangen sind und genau dies fordern:

Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit für ALLE Menschen auf unserem Planeten! NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS! NIE WIEDER GEGEN NIEMANDEN!

WEHRET DEN ANFÄNGEN!


ALL EYES ON GAZA —  Demo am 27. September 2025 in Berlin

Hier der Bericht von medico international.
Charlotte Wiedemann im Deutschlandfunk.
Interview mit Jannis Grimm, Protestforscher FU Berlin, Deutschlandfunk.
Amnesty International zu All Eyes on Gaza.

Menschenrechtspreis für Parents Circle

Heute wird der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis 2025 an die israelisch-palästinensische Organisation Parents Circle verliehen. Trauernde Familien beider Seiten treffen sich seit über 25 Jahren, um einander zuzuhören, sich gegenseitig in ihrem Schmerz anzuerkennen und gemeinsam die Spirale von Gewalt, Angst, Verzweiflung und noch mehr Gewalt zu durchbrechen.

Danke, Stadt Nürnberg, dass Eure Entscheidung auf diese wichtige Initiative gefallen ist. Danke, dass gerade aus der Stadt, aus der die „Nürnberger Rassegesetze“ hervorgekrochen sind, ein deutliches Zeichen gesetzt wird. Danke, dass Ihr uns Hoffnung gebt, dass man auch in Deutschland die richtigen Lehren aus der genozidalen Vergangenheit ziehen kann, wenn man bereit ist, die Geschichte als universelle Mahnung an uns alle zu verstehen. Denn die palästinensischen und israelischen Familien im Parents Circle, die auf beiden Seiten ihre Liebsten verloren haben, setzten sich für Gleichheit und Gerechtigkeit beider Völker ein. Die Menschen, die zwischen Mittelmeer und Jordan leben, wissen, dass ohne gleiche Rechte für ALLE kein Frieden möglich ist.

Nie wieder Ausgrenzung, nie wieder Vernichtung vermeintlich „Anderer“! Nie wieder Diskriminierung, nie wieder Rassismus aller Art, nie wieder Entmenschlichung und Vernichtung — nie wieder Gewalt und Krieg GEGEN NIEMANDEN!


Termine mit meiner Beteiligung:

23. September 25, 19 Uhr: Nahost-Talk in der Europäischen Akademie, Berlin mit Live-Stream; nur mit Anmeldung

13. Oktober 25, 19 Uhr: Lesung BEDUINENMILCH, Literaturhaus Nürnberg

14. Oktober 25, 19 Uhr: Lesung BEDUINENMILCH, Concept Store »ars vivendi – Vom Guten so viel«, Fürth

28. Oktober 25, 18 Uhr: Kundgebung, München Zentrum: Waffenlieferungen nach Israel: Nicht in meinem Namen

29. Oktober 25, 19 Uhr: Lesung BEDUINENMILCH, Wasserburger Bücherstube, Wasserburg am Inn

30. Oktober 25, 19 Uhr: Lesung BEDUINENMILCH, Bücherstube Herzog, Grafing b. München; 08092 / 1015

31. Oktober 25, 20 Uhr: Lesung BEDUINENMILCH, Brauereigasthof Eichhofen, Eichhofen/Oberpfalz


Außerdem feiert das Café Julius am Donnerstag, den 2. Oktober 25 ab 18 Uhr seinen ersten Geburtstag — Du bist herzlich eingeladen! Alle Infos dazu demnächst auf www.julius-im-schocken.de.

Herzlichst,


Immer wieder werde ich gefragt, warum vor allem junge Israelis gegenüber der Katastrophe, der Apokalypse in Gaza so gleichgültig sind. Hanno Hauenstein hat es in der Wochenzeitung Der Freitag auf den Punkt gebracht: „Jedes Baby in Gaza ist ein Feind“


Visualizing Palestine — auch eine Organisation, die viele Preise verdient hätte! Sie machen durch Grafiken die Situation der Palästinenser sichtbar.

Blackout

So sahen am 1. September die Titelseiten von über 150 Medien aus, u.a. Zeitungen wie der Frankfurter Rundschau. Denn:

„Wenn die israelische Armee weiter so viele Medienschaffende in Gaza tötet, wird bald niemand mehr von dort für Sie berichten können.“

Es kann, es darf so nicht weitergehen! Aber es tut es doch, und es wird immer schlimmer. Warum? Weil der Staat Israel ungebremste Unterstützung von Staaten wie Deutschland und USA erhält. Will die Bevölkerung das? Wollen wir das? Willst Du das? Ich nicht.
Der australische Journalist Antony Loewenstein, dessen jüdische Vorfahren aus Deutschalnd stammen, hat diesen Film darüber gemacht.

Ab jetzt: Klartext

So sehr es mich freut, dass mein erster Roman BEDUINENMILCH gut angenommen wird — hier ein Portrait mit Buchtipp in der aktuellen Wochenendausgabe der Freien Presse — , so sehr macht es mich traurig, dass meine fiktive Geschichte, die größtenteils 2014 spielt, nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

Im Gegenteil: Was wir 2014 als die größte Katastrophe empfunden haben, die Gaza erleben-erdulden-erleiden musste, wurde in den vergangenen knappen zwei Jahren um ein Vielfaches übertroffen. Aber stimmt das überhaupt? Kann man das Leid der Menschen in Zahlen messen?

Kinder verhungern.
Alte und Kranke verhungern.
Verletzte sterben, weil sie nicht behandelt werden können.
Mütter essen nicht genug und können ihre Babies nicht stillen.
Verwundete werden ohne Narkose operiert.
Die Menschen in Gaza verzweifeln.
Ein Volk wird täglich entwürdigt.

Und ein Großteil der Israelis will von alledem nichts wissen oder glaubt es nicht.

Ihr Menschen in Gaza, auch wenn es Euch nichts hilft: Es geschieht NICHT IN MEINEM NAMEN. Es geschieht GEGEN MEINEN WILLEN. Gegen meinen Protest, den ich immer und überall demonstriere, wo immer ich Gehör finde. Ich werde nicht aufhören, gegen das Unrecht anzutreten, das von der israelischen Regierung, vom israelischen Militär und von einer großen Mehrheit der israelischen Zivilbevölkerung ausgeht. Auch andere Juden wehren sich gegen die Einvernahme israelischer Politik, wie hier der bekannte UN-Berater Jeffrey Sachs in seinem offenen Brief an den israelischen Außenminister; ich pflichte jeder seiner Aussagen voll und ganz bei.
Es kann so nicht weitergehen! Wir müssen uns alle dazu äußern, protestieren, unsere eigene deutsche Regierung auffordern, wirklich keine Waffen mehr zu liefern und es nicht bei Lippenbekenntnissen zu belassen!

Ihr braucht noch Beweise, dass es längst nicht mehr um Israels Selbstverteidigung geht? Dann seht Euch an und hört zu, was in israelischen Medien, in der israelischen Knesset gesagt wird. Netanjahu, Smotrich und Ben Gvir sind Kriegsverbrecher, sie betrügen ihr eigenes Volk und sind besessen von ideologischer Verblendung und von Fantasien, das gesamte Land zwischen Mittelmeer und Jordan „palästinenserfrei“ zu bekommen und jüdisch zu besiedeln. Ein rein jüdisches Land?! Als würde das Land ein besseres werden, wenn dort nur Juden lebten! Und mit welchen Konsequenzen für die palästinensische Bevölkerung? Vertreibung? Vernichtung? All dies ist längst keine Fantasie mehr, sondern bittere Realität.

Was dies im Übrigen mit dem Volk macht, das sich kollektiv schuldig macht, mag man erahnen: Ich stelle mir vor, wie Israelis eines Tages durch das apokalyptische Gaza getrieben werden. Wie sie gezwungen werden, mit eigenen Augen zu sehen, welche Folgen ihre Rachsucht, als heilige Vergeltung getarnt, für ein Volk von Unterdrückten, Besatzten, Rechtlosen, Hungernden hatte. Wenn sie beginnen zu begreifen, was ihre Regierung und ihr Militär MENSCHEN angetan hat, die ihnen als „Tiere“ oder „Ungeziefer“ dargestellt wurden — von einer Regierung, die sie gewählt haben, einem Militär, in dem sie gedient und dem sie ihre Töchter und Söhne anvertraut haben, weil ihnen eingeredet wurde, es sei „die moralischste Armee der Welt“. Wie sie erwachen aus dem Alptraum, der auch sie mit einbezieht, in einer Spirale von Gewalt und Trauma und noch mehr Gewalt und noch mehr Trauma, und immer so fort.

Mir kommt Erich Fried in den Sinn und sein Gedicht „Höre, Israel“; einen kleinen Teil davon kannst Du hier anhören.

Mit Herz und Schmerz,

Trauriges Beispiel aus der israelischen Zivilgesellschaft: Wie Israelis über den Krieg denken

Klartext von einer der führenden Siedler-Figuren, Daniella Weiss, in einer starken Dokumentation der BBC — hier ein kurzer Ausschnitt

David Ranan, deutsch-israelischer Politologe: „Das Defizit einer ehrlichen öffentlichen Debatte über Israel muss ein Ende haben — verlangen Sie es von Ihrer Zeitung, von ihren Abgeordneten!“; hier im Deutschlandfunk und in der taz

Israelische Soldaten sprechen über Befehle am 7. Oktober 2023:
https://nirit.de/wp-content/uploads/2025/08/Israelischer-Soldat-enthuellt-seltsamen-Befehl-zur-Einstellung-der-Grenzpatrouillen-im-Gazastreifen-am-7.-Oktober.pdf
Hier dazu das Video mit deutschen Untertiteln

New York Times: The Trauma of Childhood in Gaza, 15. August 2025

BEDUINENMILCH

Es ist nicht leicht in Worte zu fassen, was ich dabei empfinde, dass mein Roman ‚Beduinenmilch‘ in den kommenden Tagen erscheint. Ein richtiges Buch! Eines, das man richtig in der Hand halten kann, mit einer richtig schönen Umschlaggestaltung und Lesebändchen und Buchdeckeln und dazwischen auf Papier eine Geschichte, die ich mir irgendwann ausgedacht habe und die im Laufe des Schreibens eine Eigendynamik entwickelt hat, die ich nicht für möglich gehalten habe.

Jetzt ist es da, ganz real und in jeder deutschen Buchhandlung zu bestellen… unfassbar!

Als ich 2018 begonnen habe, an dem Stoff zu arbeiten, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass es sieben Jahre dauern würde, bis aus der Idee ein Manuskript und aus dem Manuskript ein Roman werden würde, der nach seiner Fertigstellung nochmal fast zwei Jahre brauchte, um den richtigen Verlag mit dem richtigen Verleger zu finden. Norbert Treuheit von ars vivendi hat den Mut gehabt, sich des Themas anzunehmen; jetzt sind wir alle gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht.

Bist Du am Samstag, den 2. August nachmittags in Chemnitz? Dann bist Du herzlich zur Buchpräsentation eingeladen:

Gerne kannst Du Freundinnen, Geschwister, Omis, Tanten, Onkel und alle anderen mitbringen und den Flyer auch gerne weiterleiten. Bei schönem Wetter (das ist verlässlich bestellt!) lassen wir den Abend auf der Terrasse des Café Julius ausklingen. Dazu haben wir extra Florin und seine mobile Home Bar bestellt. Für reichlich Drinks und Snacks ist also gesorgt. Der Eintritt ist frei, wir bitten aber um Anmeldung per Mail.

Hier geht’s zur Website des Verlags ars vivendi.

Mit Vorfreude und Herzklopfen grüßt herzlichst


Und nicht vergessen: Das Morden und Aushungern in Gaza ist allgegenwärtig, geschieht in diesem Augenblick. Wer dazu schweigt, macht sich mitschuldig. Hinterher werden alle immer schon dagegen gewesen sein — aber dann ist es zu spät. Wir müssen alle handeln. Jetzt!


Unterschreibe für die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel: KEINE GESCHÄFTE MIT KRIEGSVERBRECHERN!
https://action.wemove.eu/sign/2025-05-EU-trade-Israel-petition-DE

Mehr Infos dazu im aktuellen Newsletter von BIP: Von der Wirtschaft der Besatzung zur Wirtschaft des Völkermords


Monitor-Sendung vom 24.07.25, ARD:



Hier kannst Du STANDING TOGETHER unterstützen, eine stetig wachsende Bewegung von Palästinensern und Israelis, die sich für Gleichheit, Gerechtigkeit und Frieden zwischen Mittelmeer und Jordan, also in Israel-Palästina, einsetzt.

Kultur, Politik und gutes Leben