
Ende Juli 2025 ist mein Debütroman BEDUINENMILCH bei ars vivendi erschienen. Es ist die Geschichte der jungen Deutsch-Israelin Talia, die im Sommer 2014 zu ihrem 18. Geburtstag von Berlin aus zu ihrer Familie nach Israel reist. Talia hat einen geheimen Plan: Sie will sich, gegen den Willen ihrer Eltern, zum Militär einziehen lassen. Doch dieser Sommer wird anders, als sie ihn sich vorgestellt hat…

Parallel entfaltet sich die Geschichte von Talias Großvater Sigi, der 1937 als 18-Jähriger Holocaust-Flüchtling von Deutschland nach Palästina kommt und sich der Palmach anschließt. In seinen Briefen und Tagebüchern reflektiert er die Zeit seiner Flucht, die Geschehnisse vor und während der Staatsgründung 1948, aber auch seine persönlichen Beziehungen zu den wichtigsten Frauen in seinem Leben: seiner früh verstorbenen Mutter, seiner Geliebten in Beirut, seiner späteren Frau Malka und nicht zuletzt seiner geliebten Enkelin Talia.

»Persönlich, bewegend, politisch — das richtige Buch zur rechten Zeit.«
Deborah Feldmann, Schriftstellerin
»Mit ›Beduinenmilch‹ gelingt Nirit Sommerfeld ein bemerkenswerter Brückenschlag zwischen persönlichem Erwachsenwerden und der harten Realität eines asymmetrischen Konflikts. Der Roman führt die Leserin in ein Spannungsfeld aus Völkerrecht, Besatzung und Menschenwürde – ohne zu moralisieren, aber mit klarer Haltung.
Ein literarisches Plädoyer für Empathie, Verantwortung und die Kraft des Dialogs – zwischen Generationen wie zwischen den Welten von Deutschland, Israel und Palästina.«
Norman Paech, Professor für öffentliches Recht (Hamburg)»Nirit Sommerfeld hält trotz der verzweifelten Lage im Land zwischen Mittelmeer und Jordanfluß fest an der konkreten Utopie einer friedlichen Koexistenz zwischen Juden und Palästinensern – mit poetischer Kraft, geprägt von den Opfer-und Tätererfahrungen ihrer Vorfahren mit der Shoa und der Vertreibungsgewalt gegen Palästinenser und mit präziser Kenntnis der Lage vor Ort.«
Andreas Zumach, Journalist
»So verflechten sich die Zeiten und als LeserIn bekommt man ein Gespür dafür, wie sich Gewalt in diesem Land fortgesetzt hat, wie heutige Konflikte eng mit den früheren verknüpft sind. Und man kann die Sehnsucht von Nirit Sommerfelds Figuren verstehen, eine Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung.«
SWR Kultur
Hier ist der Link zum Verlag:
Anfragen für Lesungen bitte an: lesereise@nirit.de

