3+1+1+1mal Sommerfeld

Liebe Brieffreundinnen und Freunde!

Die zweite Julihälfte schenkt uns Sommerfelds viel Präsenz, hier ein Überblick:

– 3x werde ich aus meinem Roman BEDUINENMILCH lesen
– 1x gibt es eine BEDUINENMILCH-Lesung mit Musik
– 1x eine Ausstellung im smac, dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz, die sich mit der Geschichte von 25 Chemnitzer jüdischen Familien vor dem Krieg befasst, u.a. mit der Geschichte der Familie Sommerfeld
– 1x ein Konzert von und mit Lili Sommerfeld: Diva X im Café Julius

Hier die Termine und Infos im Detail:

1 AUSSTELLUNG:

Nur noch bis 26. Juli, täglich außer Montag:
THREADS – VERFLECHTUNGEN
Biografien jüdischer Familien aus Chemnitz
Einst lose Fäden jüdischer Familienbiografien verdichten und verknüpfen sich um 1900 in Chemnitz, reißen in der NS-Zeit auseinander und verweben sich – dank minutiöser Recherche und Kontaktpflege des engagierten Kuratorenteams – wieder zu einem Netz.

3 LESUNGEN:

Do, 16. Juli, 18.30 Uhr: Eilenburg
Lesung im Rahmen des Ringelnatzsommers
Stadtbibliothek, Torgauer Str. 40
Reserv.: info@ringelnatz-verein.de oder Tel: 03425 8573991
Eine Veranstaltung zum RingelnatzSommer in Wurzen –
»Vom andern aus lerne die Welt begreifen« (Ringelnatz)

Mo, 27. Juli, 20.00 Uhr: Fürth
Parklesungen im Stadtpark
Treffpunkt am Fontänenbrunnen im Stadtpark (Eingang Engelhardtstraße). Ewald Arenz führt dann zu dem jeweiligen Leseort.

Mi, 29. Juli, 19.00 Uhr: Grafing b. München
Studio Skiffle, Gartenstr. 4
wenig Platz, daher nur mit Reservierung an
info@mehr-kultur.org
eine Veranstaltung des Vereins Mehr Kultur! e.V. 

1 LESUNG MIT MUSIK:

Di, 28. Juli, 20.00 Uhr: München
Lesung, Erfahrungsbericht und Gespräch mit musikalischer Begleitung
ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH-Trio
mit Andi Arnold (cl), Pit Holzapfel (git) und Christian Schantz (b)
KLANG IM DACH
c/o Christoph Nicolaus und Rasha Ragab
Zieblandstr. 45; V. Stock, München-Maxvorstadt
Reservierung nicht nötig — einfach rechtzeitig kommen

1 KONZERT:

Do, 23. Juli, 18 Uhr: Chemnitz
Lili Sommerfeld — Diva X
Mit feministischem Soulpop erzählt Lili Sommerfeld von Liebe & Bedingungen, von Trauer & Träumen in Israel-Palästina, vom Scheitern & Aufstehen in der Musikindustrie — und streut dabei Glitzer auf die krisengeschüttelte Zeit.

Sie ist weder die „deutsche Antwort auf Adele“ (Berliner Zeitung) noch die „Beyoncé von Kreuzberg“ (Berliner Morgenpost): Stattdessen zeigt Lili Sommerfeld, dass eine wahre Diva nicht mehr braucht als ein Klavier, ein Mikrofon, eine große Stimme und radikale Ehrlichkeit.
Anschließend: Meet the Diva — Grill&Chill mit Künstlerinnen-Gespräch auf der Julius-Terrasse
Café Julius im Schocken, Stefan-Heym-Platz 1, 09111 Chemnitz
Nur mit Reservierung oder 0176 61 09 19 65


Die israelische Menschenrechtsorganisation B’tselem hat gerade den Bericht Ungeschützte Kindheit über die Tötung palästinensischer Kinder und Jugendlicher in der Westbank 2025 veröffentlicht. Jedes einzelne Kind hat eine (viel zu kurze) Geschichte, die hier recherchiert wurde, auch eine Geschichte seiner Tötung, mit Augenzeugenberichten, Videos und mehr. Such Dir ein Kind aus, eines nur, und erweise ihm die Ehre, seinen Namen zu lesen und seiner zu gedenken. Danke.
Triggerwarnung: Es könnte Deine Meinung zur „moralischsten Armee der Welt“ und zu „Israels Selbstverteidigung“ erschüttern.


Das war’s für heute. Unser nächstes politisch-philosophisches „Gespräch auf dem Goldenen Sofa“ im Café Julius in Chemnitz findet am 27. August mit Prof. Dr. Susan Neiman statt. Infos und die Youtube-Links zu den bisherigen Veranstaltungen findest Du auf unserer Crowdfunding-Seite.

In diesem Sinne — herzlichst,

Was wir so veranstalten

Liebe Brieffreundin, lieber Brieffreund!

Zu heiß? Dann komm ins Café Julius! Hier gibt’s zwar heiße Themen, aber gut gekühlte Räume, Dauertemperatur: 22° C. Dazu gutes Mineralwasser und andere kalte und heiße Getränke, natürlich auch viele Leckereien, passend zur Jahreszeit, von der Andalusischen Gazpacho über Palästinensisches Hoummus bis zu Marokkanischen Teigtaschen. UND: Bei uns gibt’s auch geistige Nahrung. Hier die letzten vier Veranstaltungen vor der Sommerpause. Alle weiteren Infos zum Café, zu Reservierungen, Caterings und zu unseren Veranstaltungen unter julius-im-schocken.de.

Do, 2. Juli, 18 Uhr
Dr. Kerem Schamberger: Wenn Grundrechte bröckeln — Zur aktuellen Situation von Menschen auf der Flucht nach Europa. Kerem Schamberger erzählt von seinen Reisen an die europäischen Außengrenzen, von Verzweiflung, aber auch von Hoffnung und Solidarität. Anschließend Gespräch.
in Kooperation mit medico international
Eintritt frei

Anlässlich des Chemnitzer CSD am 4. Juli haben wir drei Autorinnen ins Julius eingeladen und freuen uns auf drei herausragende Lesungen:

Sa, 4. Juli, 15 Uhr
Carolin Hristev
: Keiner zwischen uns (Jugendbuch)
Die in Chemnitz geborene Carolin Hristev ist passionierte Lehrerin und erzählt in ihrem Debutroman eine packende Geschichte um Freundschaft, Vorurteile und die Möglichkeit, durch Liebe und Solidarität die eigene Meinung zu hinterfragen.
Eintritt frei

So, 5. Juli, 11 Uhr – Matinee
Clara Umbach
: Pizza Orlando (Roman)
Die Hamburger multimediale Künstlerin und Keramikerin hat eine sehr persönliche Liebes- und Leidenschaftsgeschichte zweier ungleicher Frauen vorgelegt, die sich enormen Herausforderungen stellen müssen zwischen Haushalt, Studium und todbringender Krankheit.
Eintritt frei

Do, 6. Juli, 18 Uhr
Jens Schadendorf: Der bedrohte Regenbogen (Sachbuch)
Der Münchner Autor, Ökonom, Publizist und freier LGBTQ+-Forscher, einer der wichtigsten internationalen Stimmen zu Diversität und Inklusion, diskutiert in seinem neuesten Werk, wie Unternehmen und Gesellschaft Vielfalt schützen können und von ihr profitieren.
Eintritt frei

Gerne kannst Du Dich anmelden unter reservierung@julius-im-schocken.de
Alle drei Lesungen werden in Kooperation mit ANTONPLATZ e.V. veranstaltet.


Berichterstattung über Israel-Palästina

Hier ein paar bemerkenswerte Links zum derzeitigen Zustand in Israel und Palästina. Bemerkenswert nicht etwa, weil die Inhalte neu sind, sondern weil diese Inhalte nicht erst lange in Social Media gesucht und entdeckt werden müssen, sondern weil sie im Deutschlandfunk, in der Tagesschau oder auf ARTE zu finden sind. Bittesehr:

Deutschlandfunk: Hasbara — wie sich Israel heute der Welt erklärt (und warum man in Deutschland gerne Israels Darstellung glaubt)

ARTE: Sie schießen auf Kinder berichtet über die Situation im Westjordanland

Tagesschau: Kampf um Deutungshoheit: Israels Einsatz an der „achten Front“

Deutschlandfunk: Die zivile Todesstrafe — zur Einschränkung der Meinungsfreiheit; Kommentar von Kai Ambos

Ich wünsche Dir gute Nerven, gute Kühlung und mir ein baldiges Wiedersehen! Herzlichst,

Wort-Wahl

Heute Morgen las ich in der israelischen Tageszeitung Ha’aretz, dass Israels ehemaliger Ministerpräsident Ehud Olmert Israels gegenwärtige Regierung der ethnischen Säuberung in der Westbank bezichtigt sowie von Verbrechen gegen die Menschlichkeit spricht. Er hat schon viele Artikel zu diesem Thema geschrieben, immer wieder äußert er sich so oder ähnlich zu diesen Themen. Von „beabsichtigtem Völkermord“ in Gaza will er nicht sprechen, denn er kann „nur“ von Wut geleitete „Überreaktionen“ und damit verbundene Kriegsverbrechen erkennen. Nun gut.
Ob in Gaza völkerrechtlich gesehen ein Völkermord oder Genozid stattgefunden hat (bzw. immer noch stattfindet), wird der internationale Gerichtshof feststellen, der immerhin dringende Gründe festgestellt hat, die es rechtfertigen, dies zu prüfen. Der Rechtsweg ist ja bekanntlich langwierig; bis dahin können wir auch von Massen-Morden an Zivilisten sprechen und uns konkreter Zahlen bedienen, zum Beispiel 20.000 Kinder, die mittlerweile — weil durch die rechts-national-religiöse und in-Zügen-faschistoide israelische Regierung bestätigt — als gesichert gelten. Ob die über 1.000 Menschen, die in Gaza getötet wurden seit dem „Waffenstillstand“, der am 10. Oktober 2025 inkraft trat, dann auch unter „Völkermord“ subsummiert werden oder nur als „unabsichtlich Getötete“, als bedauerlicher Kollateralschaden — das wird uns das Völkerrecht sicher irgendwann mal verraten.

Aber zurück zu Olmert und der ethnischen Säuberung der Westbank. Nach wie vor verdrehen die meisten Israelis, viele Juden in Deutschland und deren vermeintlichen Freunde die Augen bei dem Begriff „ethnische Säuberung“, die bereits Ilan Pappe in seinem Standardwerk „Die ethnische Säuberung Palästinas“ gesetzt hat. Natürlich kann man auch über diesen Begriff streiten; man kann auch einfach nur beschreiben, was de facto passiert: Das israelische Militär, die jüdischen Siedler, die israelische Regierung kontrolliert, drangsaliert, inhaftiert, foltert und tötet Menschen zwischen Mittelmeer und Jordan (also auf dem Gebiet, das Israel kontrolliert), die als nicht-jüdisch, als arabisch, als palästinensisch gelesen oder erkannt werden. Ob es Beduinen, Christen oder Muslime sind, spielt dabei keine Rolle. Ihre Häuser werden zerstört, ihr Vieh gestohlen oder getötet, sie werden ihrer Lebensgrundlage beraubt und zur Flucht gezwungen. Dies geschieht übrigens mitnichten erst durch ultra-national-religiöse (und auch gar nicht religiöse) jüdische Siedler; dies war bereits Teil der zionistischen Vorgehensweise zu Beginn (!) des 20. Jahrhunderts und wurde seit 1947 als Masterplan, quasi als ‚jüdische Staatsräson‘ geplant und durchgeführt. Seither spricht man davon als Nakba, die palästinensische Katastrophe, die bis heute andauert. Ob man dies — also dass möglichst viele Palästinenser vertrieben und getötet werden, dass möglichst wenig Spuren hinterlassen werden und dass ihr Land möglichst schnell „jüdisch besiedelt“ wird — als „ethnische Säuberung“ bezeichnen will/darf, das kann sich jeder Mensch selbst überlegen. Wir haben ja immer eine Wahl; auch eine Wort-Wahl.

Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff „Apartheid“, der so gerne auf Südafrika beschränkt wird. Aber das Völkerrecht hat ja gerade von Südafrika gelernt und hat den Begriff völkerrechtlich definiert. Wir wollen ihn im Kontext von Israel-Palästina natürlich nicht hören, weil er zugegebenermaßen extrem hässlich klingt bzw. hässliche Assoziationen hervorruft. Aber seit ich in Israel gelebt und regelmäßig in die Westbank gefahren bin, seit ich erleben musste, wie getrennt (engl.: apart) meine Lebensrealität von der meiner palästinensischen Freunde und Partner war, weil wir an Checkpoints unterschiedlich behandelt wurden (bzw. gar nicht erst durchgelassen, also die Palästinenser), nicht die selben Straßen und Wege benutzen durften, nicht vor den selben Richter kamen (ich: Zivilgericht; sie: Militärgericht), unterschiedlich zahlen mussten für die selben Dienste (z.B. Wasser) und vieles, vieles mehr… seither suche ich nach einem besseren Wort als das hässliche „Apartheid“. Mir will partout keines einfallen, deswegen gebrauche ich manchmal furchtbar viele Worte.

Die gute Nachricht beim Olmert-Artikel ist, dass es immer mehr (auch jüdische und israelische) Menschen gibt, die von innen heraus das kritisieren, was in Deutschland nahezu unsagbar ist und was einen hier Kopf und Kragen kosten kann. Oder zumindest Fördergelder, wie im Falle meiner „Tacheles-Gespräche auf dem Goldenen Sofa“. Die ersten vier Gespräche haben mit großem Publikumszuspruch stattgefunden und konnten dank großzügiger Spenden durchgeführt und aufgezeichnet werden. Somit können auch all jene, die nicht in Chemnitz live dabei waren, die Gespräche in voller Länge auf dem YouTube-Kanal des Café Julius ansehen. Wenn auch Du uns unterstützen willst, damit die Gespräche kostenfrei zur Verfügung stehen: Unsere Crowdfunding-Kampagne läuft noch, und jede Spende ist willkommen!

Damit Du alles leichter findest, hier die direkten Links zu den einzelnen Gesprächen, das jüngste zuerst:

Am 27. August geht es weiter mit Prof. Dr. Susan Neiman. Alle weiteren Termine findest Du auf der Website des Café Julius — auch andere Veranstaltungen wie einen Vortrag von Dr. Kerem Schamberger von medico international zu Flucht und Vertreibung am 2. Juli.
Und am 4., 5. und 9. Juli gibt es im Rahmen des Chemnitzer CSD drei spannende Lesungen. Mehr dazu auf der Julius-Website und im nächsten Brief.

Auf ein baldiges Wiedersehen, ich freue mich darauf!

Herzlichst,

78 Jahre | Visual: Nakba | Essay: Eva Menasse | Video: Deborah Feldman

Heute vor 78 Jahren hat David Ben Gurion den Staat Israel ausgerufen. Meine Mutter war damals elf; die restlichen 70 Jahre ihres Lebens hat sie davon erzählt, wie sie auf den Straßen tanzten und endlich, endlich! — die ganze Nacht hindurch ihre Unabhängigkeit feierten. Endich war die Hoffnung auf ein freies, selbsbestimmtes Leben als Juden in Sicherheit und ohne Angst vor Verfolgung mit einem eigenen Staat in Erfüllung gegangen. Tags drauf, so erzählte sie, „griffen uns bereits fünf arabische Armeen an, wir konnten sie jedoch in unserem Unabhängigkeitskrieg vernichtend schlagen.“. Mit diesem Narrativ bin ich aufgewachsen, wie Millionen andere Israelis. Meine Mutter konnte sich — wie fast alle Israelis bis heute — nicht an das Massaker an der arabischen Bevölkerung dort und an die Vertreibungen, etwa aus Lifta bei Jerusalem, die lange vor der Staatsgründung von jüdischen Milizen an der palästinensischen Bevölkerung verübt worden waren. Vielleicht war sie zu jung gewesen, vielleicht geschahen die Vertreibungen auch so geschickt, dass man sie einfach nicht… mitbekommen konnte? Obwohl sie schon als 30-Jährige, gleich nach dem 1967er Krieg, kritisch gegenüber der israelischen Regierungspolitik war und mit meinem Vater und mir Israel für immer verließ, obwohl sie eine strikte Gegnerin der Besatzung war, obwohl sie Israel und ihre Familie in den letzten Lebensjahren mit wachsender Wut besuchte und wieder verließ, blieb ihre Sehnsucht nach einer gerechten, demokratischen israelischen Staatlichkeit und Heimat ebenso fester Bestandteil ihres Seins wie ihre widersprüchlichen Rechtfertigungsversuche im Hinblick auf das schreiende Unrecht, das Palästinensern durch Israel seit rund 80 Jahren widerfährt.

Mittlerweile markiert der 15. Mai den Nakba-Tag, mit dem die Palästinenser an die damalige und die andauernde Nakba — zu Deutsch: Katastrophe — erinnern. Was „andauernde Nakba“ für Palästinenser bedeutet, kann man mithilfe der Grafiken von VISUALIZINGPALESTINE interaktiv erfahren und erahnen. Zum Beispiel kannst Du in dieser Grafik die Namen von 60.199 Palästinensern aufrufen, die zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 31. Juli 2025 in Gaza getötet wurden.

VISUALIZINGPALESTINE erstellt seit 2012 Infografiken zu fast allen Bereichen palästinensischen Lebens, um Menschen auch diese Sichtweise nahezubringen. Ich empfehle sehr, auf deren Website zu stöbern. Hier noch ein Beispiel, was uns Europäer direkt betrifft:


Stichwort Europäer: Im neu entstandenen Magazin equator hat Eva Menasse dieses ausführliche und unbedingt lesenswerte Essay geschrieben (wer des Englischen nicht mächtig ist, dem empfehle ich einen online-Übersetzer wie z.B. DeepL). Es lohnt sich, wenn Du die Mechanismen und Verstrickungen zwischen “Staatsräson”, Antisemitismus”bekämpfung” und eingeschränkten Diskursräumen in speziell Deutschland tiefer verstehen willst.


Auf dem Goldenen Sofa in Chemnitz wird weiterhin Tacheles geredet. Das letzte Gespräch mit Deborah Feldman ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal des Café Julius zu sehen — kostenfrei für Dich und in voller Länge. Kosten sind uns natürlich schon entstanden, und da uns die zugesagte Förderung nachträglich entzogen wurde, sammeln wir Geld mit einer Crowdfunding Kampagne auf StartNext. Dort findest Du alle Informationen zu diesem Skandal und kannst auch spenden. Wir haben schon gut die Hälfte des benötigten Budgets, aber ein bisschen was können wir schon noch brauchen.

Das nächste Tacheles-Gespräch findet am 4. Juni mit Dr. Shir Hever statt. Bitte unbedingt reservieren, es wird voll werden! Hier findest Du alle weiteren Termine sowie den aktuellen Flyer. Das Gespräch mit Prof. Susan Neiman haben wir aus organisatorischen Gründen auf den 27. August verlegt.

Auf bald — bei hoffentlich höheren Temperaturen im Außen und in den Herzen — 

Videos der Tacheles-Gespräche jetzt online

Liebe Brieffreundin, lieber Brieffreund,

endlich ist es auch Dir möglich, an den Tacheles-Gesprächen auf dem Goldenen Sofa in Chemnitz teilzuhaben, auch wenn Du weit weg wohnst und nicht live dabei sein kannst.

Das erste Gespräch mit Eva Menasse ist bereits seit einigen Tagen online, der zweite Tacheles-Talk mit Prof. em. Dr. Fanny-Michaela Reisin kann ab sofort angesehen werden.

Das dritte Gespräch mit Deborah Feldman, das am vergangenen Donnerstag stattfand, ist noch in der Nachbearbeitung, kann aber demnächst auf dem selben YouTube-Kanal gefunden werden, den wir eigens dafür eingerichtet haben und auf dem wir hoffentlich noch viele Tacheles-Videos veröffentlich werden. Da unser schönes Sofa im Café Julius steht und diese Gesprächsreihe dort stattfindet, haben wir den Kanal so genannt und Du findest ihn hier:
www.youtube.com/@CafeJulius.
Dort stehen die Videos ab sofort kostenfrei zur Verfügung.

Vielleichst hast auch Du schon die Gesprächsreihe und unsere Crowdfunding-Kampagne finanziell unterstützt — dafür an dieser Stelle einen ganz großen Dank! Einen Teil des Geldes stecken wir nämlich in die professionelle Aufzeichnung und Produktion der Videos, die bei jedem der Gespräche aufgenommen und anschließend ungekürzt geschnitten werden, um sie öffentlich zugänglich zu machen.

Noch einmal: Das wird nur möglich Dank Deiner, Danke Eurer Unterstützung. Noch haben wir unser Spendenziel nicht ganz erreicht, aber wenn Ihr Euren Freunden, Nachbarn, Omis oder Enkeln davon erzählt und diesen Link zur Spendenkampagne weiterleitet, dann schaffen wir es, auch noch die nächsten sechs Gespräche in dieser Form durchzuführen und anschließend öffentlich und kostenfrei als Videos zur Verfügung zu stellen.

Notwendig wurde die Sammelaktion, weil uns Fördergelder entzogen wurden, die zwei Monate zuvor per Bescheid bewilligt worden waren. Die fadenscheinige Begründung: Ein Formfehler. In Wahrheit hatte die fördernde Kulturstiftung von einigen wenigen Akteuren Druck bekommen, dem sie nicht klar und begründet widerstanden hat. Haupt-„Anklage“ war, dass Fanny-Michaela Reisin, Shir Hever und ich mit dem Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ assoziiert sind. Dieser sei laut Verfassungsschutzbericht von 2024 „gesichert extremistisch“. Am 27. April 2026 urteilte das Berliner Verwaltungsgericht, dass die „Jüdische Stimme“ nicht als gesichert extremistisch genannt werden darf. Die im Juni 2025 veröffentlichte Nennung muss also gestrichen werden.
Ob da wohl eine Entschuldigung kommt? Oder der Rücknahmebescheid wieder rückgängig gemacht wird? Das darf bezweifelt werden.

Das nächste Tacheles-Gespräch findet nicht, wie ursprünglich geplant, am 14. Mai mit Prof. Dr. Susan Neiman statt — diese Veranstaltung mussten wir auf den 27. August verlegen. Das nächste Mal sitze ich also mit Dr. Shir Hever am 4. Juni auf dem Goldenen Sofa und spreche mit ihm Tacheles über Schuldgefühle und Verantwortung aus jüdischer Perspektive und über die Frage, warum der Völkermord in Gaza nicht nur die Zukunft des Staates Israel, sondern die Zukunft des jüdischen Volkes gefährdet. Hier der aktuelle Flyer mit allen Terminen und Infos:

Ich freue mich auf ein Wiedersehen — mit einigen Berlinern vielleicht sogar heute, 14 Uhr in der Amerika-Gedenkbibliothek, zur Lesung aus BEDUINENMILCH mit Dialog… bis gleich!

Screenshot

Herzlichst,

Schafft Israel sich ab?

Als ich 2009 mein Geburtsland Israel verließ, nahm ich den Auftrag meiner Freunde von dort mit: „Erzähle, was hier passiert! Erzähle, was die Besatzung mit den Palästinensern macht, aber erzähle auch, was sie mit unserer Gesellschaft macht!“. Damals konnte ich nur ansatzweise vermitteln, wie die Israelis sich immer mehr veränderten: von einer (jedenfalls scheinbar) demokratischen, freiheitlichen, offenen Gesellschaft in eine, die zunehmend abstumpft gegen ihr eigenes Handeln in Bezug auf das menschliche Leid, was um sie herum passiert und was sie selbst verursacht. Es passiert durch eine zunehmend rechtsradikale bis faschistoide Politik, die Hand in Hand geht mit einer Militarisierung, die es immer schon gegeben hat und die niemals von Moral, sondern immer nur von hegemonialen, imperialen, territorialen Interessen getrieben war, unterfüttert mit einer Mischung aus Angst, Opferbewusstsein und Auserwähltseins-Vorstellungen.

Allerdings gab es damals, 2009, schon Filme wie „Waltz with Bashir“, der die Traumatisierung eines israelischen Soldaten durch Kriegseinsätze thematisiert. Damals hatte ‚Breaking the Silence‘ gerade begonnen, Zeugnisse ehemaliger Soldaten aufzuzeichnen, die über ihre unmoralischen, menschenverachtenden Einsätze in den Palästinensischen Besetzten Gebieten berichteten. Damals schon machte das Zauberwort „Posttraumatische Belastungsstörung“ auch in meiner Familie die Runde, anfangs noch verschämt, später fast als Aushängeschild verwendet für den eigenen Schmerz, die eigene Unfähigkeit, sich z.B. an diesem oder jenem gesellschaftlichen Ereignis zu beteiligen. „Sorry, mein Mann kann nicht mitkommen zu dem Treffen mit deinen palästinensischen Freunden. Er hat Post-Trauma.“

Solche Sätze und noch deutlicher dramatischere wird man in Israel in Zukunft oft und von vielen jungen Menschen hören. „Ich habe meiner Mutter versprochen, es nicht zu tun, aber am liebsten würde ich mich umbringen.“, sagt ein junger Soldat, der in Gaza als Zuschauender an Folterungen und Hinrichtungen beteiligt war. Die einzig verbliebene ernstzunehmende israelische Tageszeitung Ha’aretz hat gerade eine Reportage veröffentlicht, die in den sozialen Medien hohe Wellen schlägt.

Darin berichten Soldatinnen und Soldaten, welchen entsetzlichen Erniedrigungen, Folterungen, Verwundungen und Tötungen sie beigewohnt oder sie selbst vollzogen haben, von denen sie fürchten, dass sie sie ihr Leben lang verfolgen werden.

Illustration: Shumisat Rasulaeva (Screenshot aus Ha’aretz)

Hier kannst Du den ganzen Bericht auf Englisch online lesen und hier als PDF. Wo führt das hin, wenn ganze Generationen durch Kriege und Kriegsverbrechen derart zerstört werden? Wie kann ein solcher Staat bestehen bleiben?

Um Missverständnissen von vorneherein zu begegnen: Diese jungen Israelis, die hier wirklich und entsetzlich unter ihrer eigenen Taten leiden, sind Folgeopfer der israelischen Regierungs- und Militärpolitik und Opfer ihres eigenen Handelns. Die ersten, direkten Opfer der beschriebenen Grausamkeiten sind und bleiben die Palästinenser. Die wenigsten von ihnen haben die Möglichkeit, über ihre Traumata und ihr Leid zu sprechen oder es gar ansatzweise zu heilen.

Umso beeindruckender ein weiterer Bericht in Ha’aretz: Immer mehr Israelis und Palästinenser trauern gemeinsam beim Joint Israeli-Palestinian Memorial Day.

Wie absurd, ja lächerlich mutet es da an, wenn wir hier in Deutschland über Sprechverbot und heuchlerische Antisemitismus-Verleumdungen lamentieren und unsere Zeit damit verschwenden, anstatt etwas dafür zu tun, damit das Leid ein Ende nimmt?! Indem wir zum Beispiel die Petition zur Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel unterschreiben, wie hier von amnesty international gefordert.

Nichtsdestotrotz will ich auf unsere Crowdfunding-Kampagne aufmerksam machen, damit wir unsere Tacheles-Gespräche auf dem Goldenen Sofa wie geplant durchführen und bald auch per Video streamen können. Hier die neuesten Beiträge dazu:

mdr Radio: Jüdische Community Chemnitz streitet über Extremismus-Vorwürfe

taz: Sachsens „Jahr der jüdischen Kultur“: Zu viel Tacheles


BEDUINENMILCH auf Lesereise

Gestern war ich vormittags und abends im Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg und habe eine großartige Schülerschaft kennengelernt (und auch tolle Lehrerinnen und Schulrektor!).

Mittwoch Abend, 22.4., 20 Uhr in Dingolfing:
Kulturini in Dingolfing Obere Stadt 72

Freitag Abend, 24.4., 20 Uhr in München:
KLANG IM DACH
c/o Christoph Nicolaus und Rasha Ragab
Zieblandstr. 45; V. Stock, München-Maxvorstadt
Anmeldung: nicolaus@kunst-im-bau.org

Samstag, 2. Mai, 18 Uhr in Berlin:
KunstStücke Grunewald
c/o Konrad und Gaby Kutt
Trabener Str. 14b, 14193 Berlin
Anmeldung: konrad@kutt.de

Sonntag, 3. Mai, 14 Uhr in Berlin:
Beduinenmilch trifft Fiktive Grenzüberschreitung
zusammen mit Ruben Schenzle
Amerika-Gedenkbibliothek
Blücherplatz 1, 10961 Berlin
ohne Anmeldung – einfach vorbeikommen!

Ich freue mich auf’s Wiedersehen! Herzlichst,

Crowdfunding, fertig, los!

Am Ostersonntag ist unsere Crowdfunding-Kampagne gestartet. Einen Tag später hatten die ersten 18 Personen schon insgesamt 1.188€ gespendet. Als abergläubischer Mensch werte ich das als äußerst positives Zeichen. In der jüdisch-kabbalistischen Zahlenmystik, der Gematria, in der jeder Buchstabe zugleich Schriftzeichen, Bild und Zahl ist, bedeutet nämlich die Zahl 18 das hebräische Wort „Chai“: Leben. Die Zahl 18 gilt als Glückszahl und wird häufig und in allen möglichen Kontexten verwendet. Praktischerweise interpretieren wir auch das Vielfache von 18 gerne als mehrfaches Glücksversprechen. Ein Brautkleid mit 18 Knöpfen zum Beispiel verheißt eine glückliche Zukunft mit dem Zukünftigen; wenn das Design es aber hergibt, so sind 36 Knöpfe natürlich doppelt gut: Einer glücklichen, langlebigen Ehe kann nach Adam Riese damit gar nichts mehr im Wege stehen.

Daher freue ich mich sehr über dieses gute 18er Omen und will Dich ermutigen, gleich einzusteigen ins Crowdfunding — sei es mit 18, 180 oder auch nur 1,80 Euro (Spass… wir brauchen faktisch rund 18.000 €). Alles, was Du dazu wissen musst, steht auf der Crowdfunding-Website von Startnext. Die sieht so aus, und mit einem Klick aufs Bild bist Du schon mittendrin:

Während ich das schreibe, ist mir gar nicht so zum Lachen zumute. Der gemeingefährliche Schwachkopf aus Washington hat Richtung Teheran verkündet, heute Nacht werde eine ganze Zivilisation untergehen, um nie wieder zurückzukehren. Heute Morgen schon hat Israel die Iraner davor gewarnt, sich in Zügen oder in der Nähe von Gleisen aufzuhalten. Israels Warnungen sollte man ernst nehmen; sie sind zu allem in der Lage, allein weil sie es können — siehe explodierende Pager im Libanon im September 2024 mit 37 Toten und 3.000 Verletzten, viele davon Kinder und Unschuldige.

Und während all dieser Wahnsin geschieht, erzittern sie hierzulande, wenn man gefährliche Triggerworte wie Apartheid oder Völkermord verwendet. Da werden dann schnell Ausladungen ausgesprochen, Räume verweigert oder Fördergelder zurückgezogen.
Darum ist es wichtig, dass wir Tacheles reden.

Warum es überhaupt dazu gekommen ist, dass wir jetzt Geld sammeln müssen, um unsere Gesprächsreihe ins Leben bringen zu können, erfährst Du in diesem Artikel der Freien Presse, der völlig zurecht fragt: Wieviel Tacheles ist erlaubt?

Danke für Deine Unterstützung!
Bitte teile den Aufruf weitläufig:


https://www.startnext.com/tacheles-gespraeche


Herzlichst,

Tacheles-Talk-Termine

Hier die Termine unserer Tacheles-Gespräche auf dem Goldenen Sofa:

26. März: Eva Menasse

9. April: Prof. em. Dr. Fanny-Michaela Reisin

30. April: Deborah Feldman

14. Mai: Prof. Dr. Susan Neiman

4. Juni: Dr. Shir Hever

18. Juni: Emily Dische-Becker

24. September: Yona-Dvir Shalem

5. November: Dr. Herbert Lappe

19. November: Candice Breitz

Mehr Infos auf www.julius-im-schocken.de.

Freie Presse vom 01.04.2026: Wie viel Tacheles ist erlaubt?

Done! Erster Tacheles-Talk mit Eva Menasse

Es ist vollbracht: Die Reihe Tacheles-Gespräche auf dem Goldenen Sofa im Café Julius in Chemnitz ist am Donnerstag, den 26. März 26 gestartet. Das Video vom ganzen Gespräch wird demnächst veröffentlicht, ebenso wie unsere Crowdfunding Kampagne bei STARTNEXT. Denn wie Du weißt, ist uns das bereits zugesagte Fördergeld in Höhe von fast 14.500 € wieder entzogen worden. In der Begründung: Kein Wort von wochenlangen Kämpfen wegen ein paar Wichtigtuern, die mich und meine Gäste verleumdet und Unterschriften „gegen Antisemitismus“ gesammelt haben. Stattdessen: Verfahrensfehler. In diesem kurzen Ausschnitt oben aus unserem Gespräch bringt Eva Menasse es auf den Punkt. Es darf gelacht werden.

Hier noch zwei Presseartikel dazu, mehr wird kommen.

Streit um Tacheles-Gespräche auf Sofa in Chemnitz vom 19.3.26

… und dieser Artikel (Klick auf Bild) nach unserem Gespräch am 27.3.26:

Und nun mache Dich bitte bereit für unsere Crowdfunding-Kampagne. Wir haben immer noch acht Tacheles-Gespräche vor uns und ein Loch von knapp 15.000 € in unserer Kasse. Anreisen, Übernachtungen, Honorare, Videoaufzeichnung und Schnitt, Technik, Flyer, Werbung, Druckkosten etc. müssen neben den vielen, vielen, sogar sehr vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit bezahlt werden.

Und ja, es sollte selbstverständlich sein, dass so ein Kulturprojekt gefördert wird! Zumal es sich um Tacheles-Gespräche im „Tacheles-Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ handelt!!!

Aber wieder einmal hat eine deutsche Behörde dem Druck einiger besorgter Bürger nachgegeben — unter ihnen rechtskonservative Juden, deren AfD-nahe Freunde, Christengemeinden, Evangelikale — und ganz am Ende (dem Himmel sei’s gedankt!) einen Verfahrensfehler gefunden. Hallelujah!

Ich halte Dich auf dem Laufenden, versprochen. Und werde über die Plattform STARTNEXT einen Spendenaufruf für den Veranstalter der Tacheles-Gespräche, den ANTONPLATZ e.V. generieren. Das dauert noch ein paar Tage, aber dann kommt der Link. Und dazu noch Infos.

Jetzt aber muss ich los und mich um mein schönes Café Julius kümmern. Da ist sonntags immer viel los und jede helfende Hand wird gebraucht.

Wer morgen, Montag, den 30. März in der Nähe von Frankfurt/Main ist: Da lese ich um 19.30 Uhr in der BÜCHERSTUBE Gundi Gaab in Bad Soden am Taunus aus BEDUINENMILCH und freue mich über Brieffreundinnen und -Freunde im Publikum!

Herzlichst,

Hier noch ein paar Eindrücke von unserem Gespräch:

Daffke!

Nicht nur „Tacheles“, also „Klartext reden'“ ist ein Begriff aus dem Jiddischen, sondern auch „Daffke“. Ursprünglich dem Hebräischen Wort „davka“ entlehnt — etwa mit „dem entgegen“ oder „trotzdem“ oder „jetzt erst recht“ zu übersetzen — ist es aus dem Jiddischen in den deutschen Sprachgebrauch hinübergeschwappt, wie so Vieles vor allem im Berlin der 1920 Jahre.

Wir werden also jetzt erst recht — aber nicht nur aus Daffke, sondern weil es wichtig ist — unsere Reihe „Tacheles-Gespräche auf dem Goldenen Sofa“ durchführen, auch wenn uns auf einmal gut 14.000 € Fördergelder in unserer Kalkulation fehlen. Darum werden wir demnächst eine Crowdfunding Kampagne starten. Dazu mehr im nächsten Brief. Das erste Tacheles-Gespräch findet am kommenden Donnerstag, 26. März, 19 Uhr im Café Julius in Chemnitz statt. Es gibt noch wenige Karten; hier kannst Du reservieren.

EVA MENASSE Foto: Wolf-Dirk Skiba

Ja, Berlin! Da bin ich heute und freue mich wahnsinnig, als Conférencière in der Markthalle Neun durch einen ganzen Tag voller Vorträge, Workshops, Panels, Filme, Performance und nicht zuletzt guten und wertvollen Speisen und Getränken zu führen. Basierend auf einer Initiative von Conflictfood und organisiert vom Berlin Gastro Solidarity Network, wollen wir auf die Situation im Sudan und in Palästina aufmerksam machen und konkret für drei Organisationen Spenden sammeln. Mit dabei sind u.a. Emilia Roig, Hanno Hauenstein, Deborah Feldman, Julia Bar-Tal und viele andere. Das gesamte Programm des heutigen Tages findest Du HIER:


Wenn Du heute nicht in Berlin sein kannst und trotzdem etwas beitragen möchtest, dann kannst Du hier spenden:

Wir sehen uns!

Herzlichst,

Kultur, Politik und gutes Leben