Crowdfunding, fertig, los!

Am Ostersonntag ist unsere Crowdfunding-Kampagne gestartet. Einen Tag später hatten die ersten 18 Personen schon insgesamt 1.188€ gespendet. Als abergläubischer Mensch werte ich das als äußerst positives Zeichen. In der jüdisch-kabbalistischen Zahlenmystik, der Gematria, in der jeder Buchstabe zugleich Schriftzeichen, Bild und Zahl ist, bedeutet nämlich die Zahl 18 das hebräische Wort „Chai“: Leben. Die Zahl 18 gilt als Glückszahl und wird häufig und in allen möglichen Kontexten verwendet. Praktischerweise interpretieren wir auch das Vielfache von 18 gerne als mehrfaches Glücksversprechen. Ein Brautkleid mit 18 Knöpfen zum Beispiel verheißt eine glückliche Zukunft mit dem Zukünftigen; wenn das Design es aber hergibt, so sind 36 Knöpfe natürlich doppelt gut: Einer glücklichen, langlebigen Ehe kann nach Adam Riese damit gar nichts mehr im Wege stehen.

Daher freue ich mich sehr über dieses gute 18er Omen und will Dich ermutigen, gleich einzusteigen ins Crowdfunding — sei es mit 18, 180 oder auch nur 1,80 Euro (Spass… wir brauchen faktisch rund 18.000 €). Alles, was Du dazu wissen musst, steht auf der Crowdfunding-Website von Startnext. Die sieht so aus, und mit einem Klick aufs Bild bist Du schon mittendrin:

Während ich das schreibe, ist mir gar nicht so zum Lachen zumute. Der gemeingefährliche Schwachkopf aus Washington hat Richtung Teheran verkündet, heute Nacht werde eine ganze Zivilisation untergehen, um nie wieder zurückzukehren. Heute Morgen schon hat Israel die Iraner davor gewarnt, sich in Zügen oder in der Nähe von Gleisen aufzuhalten. Israels Warnungen sollte man ernst nehmen; sie sind zu allem in der Lage, allein weil sie es können — siehe explodierende Pager im Libanon im September 2024 mit 37 Toten und 3.000 Verletzten, viele davon Kinder und Unschuldige.

Und während all dieser Wahnsin geschieht, erzittern sie hierzulande, wenn man gefährliche Triggerworte wie Apartheid oder Völkermord verwendet. Da werden dann schnell Ausladungen ausgesprochen, Räume verweigert oder Fördergelder zurückgezogen.
Darum ist es wichtig, dass wir Tacheles reden.

Warum es überhaupt dazu gekommen ist, dass wir jetzt Geld sammeln müssen, um unsere Gesprächsreihe ins Leben bringen zu können, erfährst Du in diesem Artikel der Freien Presse, der völlig zurecht fragt: Wieviel Tacheles ist erlaubt?

Danke für Deine Unterstützung!
Bitte teile den Aufruf weitläufig:


https://www.startnext.com/tacheles-gespraeche


Herzlichst,